Home Barmen Update 2.009
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Zum ersten Mal seit der Reformationszeit fanden sich evangelische Christen zu einem gemeinsamen Glaubensbekenntnis zusammen. Sie richteten sich gegen den absoluten Anspruch des totalen Weltanschauungsstaates mit seiner Nazi-Ideologie von „Volk“, „Führer“ und „Rasse“ und bekannten: Es gibt für Christen keine „christusfreien Räume“ im Leben. Die Erklärung war die Geburtsstunde der „Bekennenden Kirche“. Viele der beteiligten Synodalen haben daraus auch für sich persönlich Konsequenzen gezogen.Heute leben wir in einer kulturell pluralen Gesellschaft und in einem demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Beide wandeln sich rapide unter den Bedingungen multinationaler Verflechtungen und einer globalisierten Ökonomie. Wenige sprechen heute von „gottlosen Bindungen“ wie in Barmen 1934. Wohl wird aber gesprochen vom „Sachzwang“ der Globalisierung, der Finanzkrise u.a. Andere sind davon irritiert, dass es zu allem viele Meinungen gibt. Gibt es also kein verbindliches Christsein?
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